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Pferderennen Oktoberfest

33. Bayernrätsel: Frage 2

Letztendlich verdankt die Ruhmeshalle ihre Entstehung dem romantischen Patriotismus König Ludwigs I. (reg. 1825-1848). Bereits als Kronprinz befasste sich Ludwig I. zu Zeiten Napoleons mit dem Gedanken an ein solches Bauwerk. Hinter der Errichtung der Ruhmeshalle stand die politische Idee der Einigung des neuen Königreiches Bayern (gegründet 1806), in dem neben den Altbayern viele Stämme wie Franken oder Schwaben vertreten waren. Es sollten dort alle Männer geehrt werden, die sich um Bayern verdient gemacht hatten. Diese Gedanken sind vor dem Kontext der napoleonischen Ära zu verstehen, in der Bayern die Königskrone mithilfe des französischen Kaisers errungen hatte, sich aber gleichzeitig von Napoleon distanzierte. In die Trias vaterländischer Monumente zählen ebenso die Walhalla bei Regensburg sowie die Befreiungshalle bei Kelheim.

Oktoberfest nostalgisch: Krinoline, Schichtl und Co. | Suite101.de

Weil das Fest ankam, wurde das Pferderennen in den darauf folgenden Jahren wiederholt und so war das Oktoberfest geboren. Auf einer Wiese, die damals noch vor den Toren Münchens lag, wurde ein Pferderennen veranstaltet, nach der Prinzessin wurde sie später Theresienwiese genannt. Wer das Münchner Oktoberfest besucht, spaziert über das größte Volksfest der Welt. begann der Betrieb von Fahrgeschäften auf dem Oktoberfest erst ab etwa 1850 so richtig und gegen Ende des 19. Vom Pferderennen zu den Schaustellerbetrieben Als Kronprinz Ludwig, der spätere König Ludwig I. , Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen heiratete, wurde dem Volk ein Fest spendiert. Aus den Wirtsbuden wurden bald darauf von Brauereien betriebene Bierhallen mit Blaskapelle und die Belustigung des Volkes außerhalb der Bierhallen lag nun ganz in den Händen der Schaustellerbetriebe. Doch inmitten all der großen schrillen Fahrgeschäfte, da stehen sie plötzlich: Der Toboggan, die Krinoline und einige andere......